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Die Perserkatze – ein verschmuster, anhänglicher Stubentiger

Die Perserkatze – ein verschmuster, anhänglicher Stubentiger
Katzen

Die Perserkatze – ein verschmuster, anhänglicher Stubentiger

Die Perserkatze schmust sich mit ihrem anhänglichen, behäbigen Wesen, dem weichen, langen Fell und dem runden Kopf in die Herzen der Katzenliebhaber. Wer die tägliche Fellpflege des hübschen Stubentigers nicht scheut und ihr gemütliche Rückzüge gönnt, wird an dieser Langhaarkatze viel Freunde haben.

Die Perserkatze – Rassekatzen aus dem Orient

Erst im 17. Jahrhundert hielten die langhaarigen Katzenrassen aus dem Orient Einzug in Europa. Ihre Heimat waren das einstige Persien und die Türkei. In Europa wurden die Perserkatzen gezüchtet, was zu einigen starken Veränderungen der Tiere führte. Die Zuchtergebnisse waren nicht alle vorteilhaft für die Rassekatzen. Das längere Fell konnten die Katzen nicht selbst pflegen und die kürzeren Nasen führten vielfach zu Atemproblemen, die flachen Gesichter zu Schwierigkeiten bei der Futteraufnahme. Wie bei einigen Hunderassen sind heute auch verantwortungsvolle Züchter der Perserkatze um gesunde Zucht bemüht. Sie sollten sich daher eine Zucht genau ansehen, bevor Sie eine junge Perserkatze kaufen. Alles lässt sich nicht in wenigen Jahren zurückzüchten. Daher können manche der Rassekatzen unter erblichen Nieren- und Augenkrankheiten leiden. Informieren Sie sich genau über den Kater und die Wurfkatze.

Katzen von ruhigem Wesen

Die Perserkatze ist für ihr ruhiges Wesen bekannt. Sie liebt es, daheim zu sein und es warm und gemütlich zu haben. Unbedingt sollten Sie ihr genügend ruhigen Rückzugsraum bieten. Sorgen Sie für ein kuscheliges Plätzchen, am besten in der Höhe auf einem Kratzbaum. Schön ist ein Fensterplatz. Eine Perserkatze ist sehr verschmust, anhänglich, verträgt sich mit ruhigen anderen Katzen. Nur mit sehr stürmischen, hoch aktiven Katzen kommt sie weniger gut zurecht. Ideale Partner sind Katzenrassen wie Main Coon oder Birma. Lärm, viel Unruhe, häufigen Ortswechsel liebt die Perserkatze nicht.

Im Unterschied zu manchen anderen Katzenrassen, können Sie diese Katze sehr gut als ausschließliche Wohnungskatze halten. Streicheleinheiten sind ihr lieber als lange Ausflüge. Gegen einen kleinen Spaziergang im Garten oder ein Sonnenplätzchen auf dem Balkon hat aber nichts. Lange Nachtwanderungen und tägliches Herumstreifen sind dagegen nicht ihre Art. Die jungen Kätzchen dieser Rasse sind verspielt wie alle Katzen. Mit den Jahren lässt der Spieltrieb bei diesen Rassekatzen stark nach.

Pflege und Haltung der Perserkatze

Perserkatzen gehören zu den sehr pflegeintensiven Katzenrassen. Das lange, weiche Fell muss unbedingt täglich gebürstet werden. Das lässt sich diese Katze protestlos gefallen, da es sich wie Streicheln anfühlt. Verbinden Sie die Bürsteneinheiten mit ausgiebigem Schmusen. Bürsten Sie unbedingt bereits das junge Kätzchen, damit es daran gewöhnt wird. Die tägliche Fellpflege ist ein Muss bei diesen Katzen. Sie können ihr langes Fell nicht selbst entwirren. Sie finden im Handel Fellsprays, die das Fell entwirren und das Bürsten erleichtern. Das ist hilfreich, wenn die Katze sich einmal besonders schmutzig gemacht hat.

Es kann sein, dass diese Rassekatzen beim Fressen ein Problem mit größeren Happen hat. Zerkleinern Sie das Futter, falls es große Stücke enthält oder kaufen Sie gleich ein breiiges Katzenfutter. Trockenfutter kann einen Versuch wert sein, ist jedoch meist weniger geeignet, da diese Katzen gern mit der Zunge ihre Mahlzeit aufschlecken. Alle Katzen müssen ihre Krallen schärfen. Ein Kratzbaum muss sein, damit die Möbel verschont bleiben.